Konzepte zur Ortsbildgestaltung

19.04.2025

 

UM 7.1 | Ortsbildgestaltung und Dorferneuerung in Olang, Toblach und Niederdorf

 

Ziel: Das Ortsbild stellt ein wesentliches Zeugnis der kulturellen Empfindung und Tradition eines Ortes, aber auch einer ganzen Region dar. Diese kulturellen Werte waren jedoch einer Dynamik unterworfen, die in letzter Zeit durch eine Vielzahl von Einflüssen einer raschen Wandlung unterzogen wurde. Die ansuchenden Gemeinden hatten sich zur Aufgabe gemacht, das Ortsbild zu thematisieren und ein Konzept zur Dorfverschönerung, zur besseren Gestaltung des Straßenraumes sowie zur Entwicklung des Lebensraumes in den Dörfern in Auftrag zu geben.

 

Aktivitäten: In Gesprächen und Begehungen vor Ort sowie unter Einbeziehung der Bürger*innen und Vertreter*innen verschiedener Bereiche wurden der Bestand analysiert, die Schwachpunkte und Stärken aufgelistet, Konzepte und Lösungsansätze erarbeitet sowie unterschiedliche Ideen und Möglichkeiten aufgezeigt und diskutiert. In einzelnen involvierten Gemeinden erfolgten zudem die Erfassung und Bewertung verschiedener Kleindenkmäler und historischer Gebäude sowie eine erste Beratung für deren Sanierung und Nutzung. Außerdem wurden eine Beratung und die Ausarbeitung einer Studie für eine Dorfplatzgestaltung sowie weitere Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum durchgeführt. Ein wichtiges Thema für einige Partnergemeinden war zudem die Fußgänger- und Radmobilität, wofür im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterentwicklung ausgearbeitet wurden.

 

Projektträger: Gemeinde Olang in Kooperation mit den Gemeinden Toblach und Niederdorf
Förderprogramm: Leader 2014-2020
Untermaßnahme: UM 19.2 – 7.1 Förderung für die Ausarbeitung und Aktualisierung von Plänen für die Entwicklung der Gemeinden und Dörfer in ländlichen Gebieten und ihrer Basisdienstleistungen sowie von Plänen zum Schutz und zur Bewirtschaftung von Natura-2000-Gebieten und sonstigen Gebieten mit hohem Schutzwert.
Einreichung: 10. Ausschreibung 01.10.2020 - 13.11.2020
Fördersumme: 31.693,84 €

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