23.10.2026

 

Slow Food Travel Ahrntal

 

Ziel: Mit dem Projekt soll im gesamten Ahrntal ein nachhaltiges Destinationskonzept rund um die regionale Lebensmittelkultur entstehen. Bergbauernhöfe, Sennereien, Handwerk, Gastronomie und Beherbergung werden zu einem sektorenübergreifenden Netzwerk verbunden, das auf den Qualitätsstandards von Slow Food beruht. Ziel ist es, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken, kurze Transportwege zu fördern und die Wertschöpfung fair entlang der lokalen Lebensmittelkette zu verteilen. Das Projekt erhält traditionelles Wissen und die kleinbäuerliche Berglandwirtschaft und macht die Lebensmittelkultur des Ahrntals, ausgehend vom Presidio „Ahrntaler Graukäse", für Gäste und Einheimische erlebbar.

 

Aktivitäten: Im Rahmen des Projekts werden mindestens 25–30 lokale Akteure erfasst und auditiert und durch partizipative Workshops mobilisiert und geschult. Unter der fachlichen Leitung von Martin Pircher wird in Abstimmung mit Slow Food Italia und Slow Food Südtirol ein verbindlicher Qualitätskriterienkatalog erarbeitet. Darauf aufbauend werden mindestens 8–10 buchbare Erlebnisangebote entwickelt, etwa Sennereiführungen oder Graukäse-Sensorik-Workshops. Eine Landingpage mit Online-Buchungsfunktion, ein einheitlicher visueller Auftritt, Sensibilisierungsmaßnahmen für die Bevölkerung sowie der Erfahrungsaustausch mit Slow Food Travel in Kärnten und Villnöss unterstützen die Positionierung der Destination.

 

Eckdaten zum Projekt:

Projektträger: Tourismusverein Sand in Taufers in Kooperation mit Tourismusverein Ahrntal und Konsortium Zukunft Ahrntal
Förderprogramm: Leader 2023-2027
LEADER-Aktion: SRG07 Zusammenarbeit für die lokale ländliche Entwicklung und intelligente Dörfer
Ausschreibung: 06.07.2026 - 30.09.2026
Projektsumme: 132.184,00 €
LEADER-Beitrag: 109.484,00 € (80 bzw. 100%)

 

© Tourismusverein Sand in Taufers


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